ZitatBei der diesjährigen Prüfung unseres Umweltmanagementsystems gab es keinerlei Abweichungen. Doch das ist noch nicht alles: Durch die Modernisierung unserer Brenn- und Abgastechnik konnten wir den Energiebedarf im keramischen Brennprozess erheblich senken. Unsere Einsparungen auf einen Blick: ~8 % weniger Erdgas (entspricht ca. 680 MWh) 4,8 % weniger CO₂-Emissionen (Scope 1 = rund 130 Tonnen weniger CO₂) Damit machen wir einen großen Schritt in Richtung unserer Umweltziele und leisten einen aktiven Beitrag zur Erfüllung des Energieeffizienz- und Klimaschutzgesetzes. Ein Dankeschön an das gesamte Team, das diesen Erfolg möglich gemacht hat.
ZitatIm europäischen Umweltmanagement- und Auditsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist nun auch die Krebs & Riedel Schleifscheibenfabrik GmbH & Co. KG registriert. Das Traditionsunternehmen aus Bad Karlshafen hat die weltweit anspruchsvollste Umweltnorm gewählt, um den eigenen Anforderungen gerecht zu werden. Die IHK Kassel-Marburg hat dieses Engagement mit einer Urkunde gewürdigt.
Überreicht die EMAS-Urkunde: Oskar Edelmann (stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, Zweiter v.r.) mit Andreas Knauf (Qualitätsmanager und Umweltbeauftragter, Dritter v.l.) sowie (v.l.) die Geschäftsführer Dr. Ingo Kuhl und Diplom-Volkswirt Florian Riedel mit IHK-Umweltreferentin Elke Elsner. (Foto: Krebs & Riedel)
ZitatSehr hohe Anforderungen Die EMAS-Teilnehmer betreiben nicht nur ein standardisiertes Umweltmanagementsystem nach ISO 14001, sondern gehen weit darüber hinaus. „Die Anforderungen suchen ihresgleichen“, sagt Oskar Edelmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK. Jedes Jahr unterwerfen sich die EMAS-Teilnehmer den Prüfungen staatlich zugelassener, unabhängiger Umweltgutachter. Der Öffentlichkeit legen sie ihre umweltrelevanten Daten genau dar. Sie legen Umweltziele fest und teilen mit, wie sie ihre Leistung kontinuierlich und systematisch verbessern wollen.
Den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen, Mensch, Natur und Umwelt hat Krebs & Riedel in seinen Leitlinien festgeschrieben. Als Familienunternehmen gehört Nachhaltigkeit ebenso zu den Führungsprinzipien wie das Denken in Generationen. Mithilfe von EMAS hat der Betrieb das Managementsystem so erweitert, dass er systematisch den Material- und Energieverbrauch durch optimal genutzte Ressourcen sowie moderne Produktionstechnologien reduziert.
Einen CO2-Footprint erstellt Untern anderem hat die Schleifscheibenfabrik das Lagern von Gefahrstoffen und Reinigen von Abgasen erheblich verbessert. „Wir verzichten seit 2015 auf das gesundheitsschädliche Naphthalin als Porenbildner und setzen stattdessen umweltfreundliches Recyclingmaterial ein“, berichtet Geschäftsführer Florian Riedel. Auf der neuen Ofenhalle ist eine 400 Qua-dratmeter große Photovoltaikanlage installiert worden, auch ein CO2-Unternehmens-Footprint wurde erstellt. „Daher wissen wir, dass unsere spezifischen CO2-Emissionen im Mittelfeld der produzierenden Industrie in Deutschland liegen“, schildert Riedel. „Langfristig verfolgen wir das Ziel, klimaneutral zu werden.“
Mit EMAS verpflichtet sich Krebs & Riedel dazu, jedes Jahr weitere Einsparpotenziale zu erkennen und zu heben. Ein Dreijahresplan legt die Umsetzungsziele fest.