Die Malerei und die KünstlerInnen – einige Mehrinformationen zu den gezeigten Kunstschaffenden In alten Heimatjahrbüchern Hofgeismars und anderen Quellen findet man viele Kunstschaffende, die sich von der hiesigen Landschaft inspirieren ließen. Um nur einige zu nennen Herbert Mager den ja hier die meisten kennen, da er von 1922 an viele Jahre lang mit seiner Familie hier in Bad Karlshafen lebte. Theodor Rocholl der nach Studien in Dresden, München und Düsseldorf seine Karriere als »Schlachtenmaler« begann, regional verdanken wir dem Einsatz des Malers Theodor Rocholl zusammen mit einem der ersten bekannten Naturschützer, nämlich dem Herrn Hugo Conwentz, dass der Urwald der Sababurg zu einem Naturschutzgebiet erklärt wurde. Helene Meyer-Moringen studierte an der Akademie in Berlin und war Schülerin bei dem Pferdemaler Georg Koch, zu ihren Werken zählen nicht nur Gemälde auf Leinwand, sondern auch Pastell-/Kreidezeichnungen, nach dem Zweiten Weltkrieg lebte sie im ehemaligen Königlichen-Hauptgestüt Beberbeck im Reinhardswald, wo sie die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte, sie starb 1965 und ist auf dem Friedhof in Beberbeck beigesetzt Mieze Mardner-Klaas wurde 1884 in Dortmund geboren und starb 1950 in Göttingen. Sie studierte bei Erich von Perfall und Ernst Hodel in München und in der Schweiz, malte hauptsächlich Landschaftsbilder und einige Stillleben. Sie lebte vor dem zweiten Weltkrieg hauptsächlich in Dortmund, danach mehrere Jahre in Beverungen. Karl Lotze geboren 1892 in Kreiensen, wird hauptsächlich als bedeutender Jagdmaler/Tiermaler und Zeichner geführt, seine Ausbildung fand in Düsseldorf statt. Er schrieb auch mindestens ein Buch zum Thema „Jagd“ - nämlich den Titel „Das Ansprechen des Hirsches. Merkmale guter und schlechter Veranlagung. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte sich Karl Lotze in Vaake niedergelassen und außerhalb der Ortslage am Waldrand ein Lehmstampfhaus errichtet. Er gestaltete 1922 die Kanzelfelder in der Vaaker Wehrkirche im expressionistischen Stil sowie die Kassetten der barocken hölzernen Kanzel und malte über dem Triumphbogen einen monumentalen Schriftzug Ehre sei Gott in der Höhe an. Von den einstigen Ausmalungen Lotzes haben sich lediglich die Kanzelbilder erhalten. ...und es gibt noch mehr zu sehen - für weitere Informationen besuchen Sie gerne die Ausstellung.