Trendelburg bleibt ungeachtet der Zurückhaltung in Liebenau der IKZ Motor. Ein Gemeindeverwaltungsverbund ist ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch auch nur der Anfang eines weitergehenden Prozesses zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit und zur Gewährleistung der immer komplexer werdenden und benötigten Fach-Kompetenz. Die HNA berichtet:
Liebenau hat sich nun auch offiziell mit nicht nachvollziehbaren Begründungen aus dem IKZ Projekt mit Trendelburg und Bad Karlshafen verabschiedet. Ich empfehle den sehr zutreffenden Kommenatar v Hanna Maiterth zu lesen. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Starkes politisches Signal aus Bad Karlshafen pro IKZ mit Trendelburg und allgemeines Unverständnis über die auf der Zielgeraden formulierte Ablehnung aus Liebenau. Aber gut, dass die Tür für Liebenau nicht zugeschlagen wurde, denn Kommunen ohne Partner in dieser Größenordnung und Lage abseits v. Ballungszentren + demographischer Herausforderungen werden ohne Partner jedes Jahr stärker ins wirtschaftliche Abseits mit allen Konsequenzen rücken. Karlshafen ist dafür warnendes Beispiel und hat zumindest mit der Trendelburg Partnerschaft einen guten Ansatz für langfristige Verbesserung des Status quo gefunden. Die der IKZ in Liebenau negativ eingestellten Kommunalpolitiker werden dies noch erkennen und hoffentlich im Interesse ihrer Stadt die jetzige Fehlentscheidung revidieren. Nun gilt es bald die neue IKZ mit Leben zu füllen und auch unbeliebte Entscheidungen für städtische Mitarbeiter nicht auszulassen. Unternehmen agieren global vernetzt, dann wird es sicherlich auch möglich sein unter Wahrung der Bürgernähe und Ausschöpfung aller technischen/organisatorischen Möglichkeiten Kompetenzen zwischen Trendelburg u. Karlshafen zu bündeln sowie personelle Ressourcen besser wie derzeit auszuschöpfen. Natürlich gehört das Wort Kirchturmdenken im Wortschatz gestrichen und der 1. Mann/ die 1. Frau vor Ort muss mit Führungs- und Organisatonsstärke den langfristigen Prozess begleiten.
Stadtverordnete Stefanie Kersting (Die Linke) und Christian Fülling (SPD) sehen die Liebenauer Entscheidung gegen eine IKZ mit Trendelburg und Bad Karlshafen als schweren Fehler an.
Liebenau: Wünsch-dir-was versus Realität; Hofgeismar winkt ab. Schwaches Bild der FWG Liebenau und bei weitem nicht überzeugende Gründe für Ablehnung der IKZ mit Karlshafen und Trendelburg.
Überraschung in Trendelburg: Amtsinhaber Martin Lange zieht seine Bürgermeister - Kandidatur zurück. Lange ist starker Befürworter der interkommunalen Zusammenarbeit und auch Karlshafens Bürgermeister Dittrich freundschaftlich / kollegial verbunden.
Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (Keine Frage erfolgt ohne Grund oder ohne Anlaß und dass auch unbequeme Veränderungen nicht von allen mit Beifall aufgenommen werden, ist verständlich. Um so mehr wird Führung, Kommunikation und Transparenz gegenüber den Mitarbeitern erforderlich...)
Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses; die Ausweisung Gewerbegebiete ist seit vielen Jahren und besonders vor Kommunal- und Bürgermeisterwahlen ein Top Thema (gewesen). Die Umsetzung ist jedem bekannt ... 🫤