...prozentuale Verteilung - Rehabilitationspatienten - Jugendherberge - Campingplatz - Hotels und Privatzimmer Anschaulich in mehr und minder großen Tortenstücken dargeboten.
Diese alte Statistik einer aktuellen gegenüber gestellt würde sicher die (erschreckende?) Wahrheit offenbaren.
es wird sicherlich noch eine Reaktion (> Maßnahmen) auf die "deutliche öffentliche Kritik" geben. Zum Hintergrund sei erklärt, dass in ihrem Vortrag Frau Wegener (zeitlich gesehen) das Thema eher am Rande angesprochen hatte, da damit erklärt werden konnte, warum die Stadt in der dritten Werbesäule des Weserberglandes (historische Stätten) noch(!) nicht vertreten ist. Die vom Weserberglandtourismus durchgeführte komplette Analyse muss der Stadt - soweit ich weiß Anfang des neuen Jahres - zunächst noch offiziell und - vor allem - im Detail vorgestellt werden. Dann wird man auch sagen können, wie die Stadt darauf reagieren kann, welche Maßnahmen (noch) notwendig sind, was bereits angegangen wurde/geplant ist, etc. Bereits bei der an die Veranstaltung anschließenden Diskussion im Landgrafensaal und auf der Hessen wurde das Thema erörtert, meines Wissen ist die GmbH ebenfalls schon in Gesprächen, und ein großer Teil der angesprochenen Kritikpunkte ist zudem seit einiger Zeit bekannt (nun quasi von weiterer Stelle bestätigt) bzw. wird ebenfalls bereits daran gearbeitet, hier gegenzusteuern (bspw. weitere Umsetzung Stadtmarketingkonzept; Info-Veranstaltungen zu Fördermöglichkeiten etc. der GmbH in den vergangenen Wochen; auch die Hafenöffnung gehört dazu).
Die HNA berichtet über die Ausführungen des Interim-GF Prof. Schabbing zur Entwicklung der Bad Karlshafen GmbH in der Stadtverordnetensitzung vom 12.12.17.
Teilweise stimmt Prof. Schabbing der Kritik der Geschäftsführerin der Weserbergland Tourismus vom 16.11.17 zu und stellt selbstkritisch fest, dass es "die Stadt noch nicht schafft, Potentiale im möglichen Umfang zu nutzen." Eigentlich verwunderlich, da es mit der inzwischen langjährigen Fachkompetenz der Bad Karlshafen GmbH und den diversen Konzepten schon lange die Grundlagen gibt, dem Wandel im Tourismus auch in Bad Karlshafen ein Gesicht zu geben.
Lt. Prof. Schabbing sind die Themen Kultur, barocke Altstadt, neuer alter Hafen, Kloster und Abtei Schwerpunkte, um sich im Wettbewerb zu profilieren und abzuheben.
So wie die Geschäftsführerin der Weserbergland Tourismus an die Einwohner Bad Karlshafens appellierte "mitzuziehen" und sich als Botschafter eines Tourismusortes zu fühlen, appellierte Prof. Schabbing an die Eigentümer selbst bei der Reaktivierung der Altstadt mitzuwirken, da noch "Luft nach oben sei."